Posts mit dem Label Foz de Iguaçu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Foz de Iguaçu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, November 20, 2011

Foz de Iguaçu 4 - Hostel

Und noch kurz zu unserem Hostel:
Leider, abgesehen von Busbahnhof, von allem weit entfernt gelegen. Innen wars groß aber es gab nur Betten. Da wir zu weit von den Restaurants weg wohnten, und uns gesagt wurde, dass Foz in der Nacht eher eine unsichere Gegend ist, mussten wir improvisieren. Decken am Boden dienten als Bänke, ein Stampfer und Plastikbecher sowie Cachaça, Limetten und Zucker dienten zur Aufheiterung. 
Kevin beim Caipirinhas mixen, Rosio und ich beim Kartenspielen

das Hostel außen, unsere Betten


Foz de Iguaçu 3 - Parque dos Aves/Paraguay

Am 3. und letzten Tag in Foz de Iguaçu wurden wir bereits in der Früh vom Regen geweckt. Da unser Flug an jenem Tag um 4 Uhr in der Früh von Foz wegging hatten wir beschlossen für diese Nacht kein Hostel zu buchen. Daher mussten wir schon in der Früh unser Zimmer räumen und dann mit den Sachen zum Flughafen fahren. Als wir zum Busbahnhof losgehen wollten fiel mir ein, dass das Hostel einen Shuttle-Service zum Flughafen hat. Somit kehrten wir um und ließen uns zum Flughafen kutschieren. Erst als wir ausstiegen wurde uns mitgeteilt dass die Fahrt 40 Real (~15 Euro) kostet. Eindeutig teuer als 9 Real mit dem Bus... Widerwillig und etwas verärgert bezahlten wir den einäugigen Taxifahrer und gingen losen um Spinte zu suchen, wo wir unsere Sachen hinterlegten. Danach gins auf zum Vogelpark "Parque dos Aves", welcher sich in der Nähe des Flughafen befand. Dort bezahlten wir 25 Real eintritt um für 30 min. Vögel anzusehen, bevor die Welt untergehen zu schien. Es schüttete aus Strömen, dicke Äste fielen von den Bäumen, es war finster und echt gefährlich. Glücklicherweise hatte ich von der Bootsfahrt  auf der brasiliansichen Seite der Cataratas noch einen Regenumhang und ging damit im Laufschritt mit Kevin zum Souvenierladen um einen solchen Umhang für Rosio zu holen, welche wir dort im Park bei einem Unterstellplatz zurückließen. Als wir beim Souvenierladen ankamen war der Regen noch stärker geworden. Aus Angst vor einem herunterfallenden Ast getroffen zu werden, blieben Kevin und ich noch eine kleine Weile im Souvenierladen, ehe wir zurück in den "Wald" liefen um Rosio zu holen. Da der Regen nicht nachließ spazierten wir gemeinsam wieder zurück in den Souvenierladen, wo wir etwas shoppten und die Zeit verrinnen ließen. Als der Regen etwas schwächer wurde verließen wir den Park und stiegen in den nächsten Bus zum Flughafen um unsere Kleidung zu wechseln, welche mittlerweile trotz aller Regenumhänge komplett durchnässt war.

Flamingos

Guará Vermelho, Arara Vermelha, Flamingo

(weiß ich leider nicht), Rostkappen Papagei (pionites leucogaster), Hokkohuhn (aburria jacutinga)
Fischertukan (Ramphastos sulfuratus)Derby-Arassari  (A. derbianus),Riesentukan (Ramphastos toco),

Blaustirnamazone, Kevin mit aburria jacutinga
Uns wurde erzählt, das das Einkaufen in Paraguay besonders gut und günstig wäre, weshalb wir am Nachmittag noch einen kleinen Abstecher nach Paraguay machten. Beim Überqueren der Straße zur Bushaltestelle hatten Rosio und ich die glorreiche Idee mitten über eine schlammige Verkehrsinsel zu laufen. Ich wurde zwar völlig dreckig, schaffte es aber mit beiden Schuhen auf die andere Seite. Rosio hingegen verlor ihre Schuhe während dem Laufen durch den Schlamm und kam daher noch angesauter auf der anderen Straßenseite an als ich. Wir konnten uns vor Lachen kaum mehr halten. Die Leute, die an der Bushaltestelle saßen, machten blöde Gesichter, weshalb wir noch mehr lachen mussten. Da wir uns nun bereits vollkommen lächerlich gemacht hatten, wuschen wir unsere Füße in der Wasserlacke am Straßenrand ohne uns dafür zu schämen.Hätten wir gewusst, wie es in Paraguay ist, hätten wir unsere Füße vielleicht gar nicht gewaschen...

Rosio und ich beim Füßewaschen
Als wir die Grenze überschritten und ausstiegen, erwartete uns: Dreck und Menschenmassen, die alle nur aus einem Grund dort waren: einem ihre Sachen anzudrehen. Alle Wertsachen festhaltend maschierten wir an gefälschter Kleidung, Uhren, Schuhen etc. entlang. Nach kurzer Zeit hatten wir alles satt und kehrten zurück zur Grenze und stiegen in den erstmöglichen Bus zurück nach Brasilien.

Rio Iguacu, Grenzen Paraguay und Brasilien

Nach Paraguay wollten wir uns nur noch ins nächstbeste Restaurant sitzen, um ein paar Cocktails zu schlürfen und den Abend zu genießen.


Freitag, November 18, 2011

Foz de Iguaçu 2 - Argentina

Am folgenden Tag, dem 28.10. 2011, schafften wir es recht früh aufzustehen um uns den Argentinischen Teil der Wasserfälle anzusehen. In der früh war mein Fuß leider ungewöhnlich angeschwollen, vermutlich aufgrund von Insekten, gegen die ich scheinbar allergisch bin. Nichts desto trotz suchten wir wie gewöhnlich als erstes den Busbahnhof auf, um von dort aus unseren Trip nach Puerto Iguazú in Argentinien zu starten. Bei der Überfahrt wurden wir kurz gestoppt, um einen Stempel im Pass zu bekommen. Danach gings weiter. Der erste Eindruck war: etwas dreckiger und unorganisierter als der brasilianische Teil, aber mehr Geschäfte bzw. Restaurants, weshalb uns dieser Teil doch sehr gefallen anfing. Nach einem langen Spaziergang zum Bankomaten setzten wir uns in den Bus zu den Cataratas. Mit einem Mini-Zug wurden wir innerhalb des Naturparks herumkutschiert, was leider zeitaufwendig war, da die Züge nicht sehr regelmäßig ankamen. Als erstes gingen wir zur Garganta do Diabolo (des Teufels Rachen). Dies ist "der Anfang" der Wasserfälle. Unvorstellbar dieses Gefühl. Man geht lange, geradeaus über eine Brücke über dem Fluss, und plötzlich bricht unter einem das Wasser weg und das Wasser spritzt von unten herauf. Echt cool. Als nächstes gingen wir zu den Booten, wo wir eine beruhigende Bootsfahrt vor uns hatten. Mittlerweile war mein Fuß ziemlich angeschwollen, weshalb ich froh war eine kurze Pause zu haben. Die Bootsfahrt war, abgesehen davon, dass der Touristenführer nur (!) Spanisch sprach, und wir daher die Hälfte nicht verstanden, sehr langweilig. Nach 30 min., welche wie eine halbe Ewigkeit schienen, kamen wir an einem Fleck an, wo uns ein Krokodil gezeigt wurde, wobei wir bis heute denken, dass dies wohl nur eine Atrappe war. Als nächstes machten wir noch einen Spaziergang um die überwältigende Aussicht über die Argentinischen Cataratas  zu genießen. Da mein Fuß nun schlussendlich wirklich zu schmerzen anfing und wir genug vom Spazieren hatten, machten wir uns in Richtung Puerta Iguazú auf. Dort speisten wir gemütlich zu Abend, machten noch ein paar kleine Einkäufe und nahmen dann den letzten Bus um 19:00 nach Foz de Iguaçu, wobei ich bei dieser Einreise nun offiziell das Land mit meinem Studentenvisum betrat. War ein gelungener Tag!


Eunica bechina, Diaethria clymena, Adelpha jordani

Bei der Bootsfahrt, der Spaß steht uns ins Gesicht geschrieben

die Cataratas

links: Garganta do Diabo


Blick auf die Argentinische Seite


oben links: Schidkröte, oben rechts: Víbora, unten links: Vogel, leider nicht gefunden, unten rechts: Nasenbär
Víbora, Drachenechse (erreicht 130 cm) Eine grosse Echse, mit halbaquatischen Lebensgewohnheiten. Die Körperfarbe ist ein Olivgrün mit kastanienbraunen Tönen dazwischen. Der lange abgeflachte Schwanz wird zum Schwimmen benutzt, mit lateralen Bewegungen. Das Tier klettert auf Äste über den gefluteten Gebieten, mit vielen Wasserpflanzen, und wenn es sich bedroht fühlt, springt es ins Wasser und taucht sofort ab.

Freitag, November 11, 2011

Foz de Iguaçu 1 - Brasil


Am Mittwoch dem 26. Oktober 2011 brachen Rosio, Kevin und ich gegen 17 Uhr zum Flughafen auf.
Kevin und ich beim Essen am Flughafen
Kevin beim gesätzwidrigen Rauchen in São Paulo
Mittels kleinem Umweg über São Paulo kamen wir um 2 Uhr früh in Foz de Iguaçu am Flughafen an. Ein Taxi brachte uns zu unserem spärlich eingerichteten Hostel in der Stadtmitte. Wir gingen sogleich schlafen, um am nächsten Tag so früh wie möglich in Richtung Cataratas (Wasserfälle) aufbrechen zu können.
Um 9:00 Uhr in der Früh gingen wir frühstücken und machten uns dann auf den Weg zum Busbahnhof. Dort trafen wir einen Reiseführer mit wessen Hilfe wir es schafften für Rosio ein Ladegerät für Handy sowie für Kamera zu besorgen, vergünstigte Karten für die Bootsfahrt bei den Wasserfällen zu kaufen und den Bus zu den Cataratas auf der brasilianischen Seite zu finden. Bei den Cataratas angekommen fuhren wir zum Standort, wo man uns abholte und nach einer kleinen Tour durch den Jungle beim Flussufer absetzte um die gebuchte Bootsfahrt anzutreten. Die Bootsfahrt war schlicht und einfach echt überwältigend. Wir konnten die Wasserfälle aus nächster Nähe betrachten und ebenfalls etwas darin baden. Abgesehen davon war es lustig den Fluss "Rio Iguaçu" nach oben und unten mit dem Motorboot zu bewältigen.
Nach der genialen Bootsfahrt fuhren wir mit dem Bus innerhalb des Nationalparks zum Restaurant, wo wir genüsslich mit Aussicht auf die Cataratas zu Mittag aßen. Mit vollem Magen machten wir einen kleinen Spaziergang mit Ausblick auf die argentinische Seite der Cataratas. Ebenfalls konnten wir die brasilianischen Wasserfälle bestaunen und mehr oder weniger betreten. Gegen 17 Uhr brachen wir in Richtung Ausgang auf. Als wir den Nationalpark verließen bemerkte Rosio dass sie ihre Geldbörse liegen gelassen hatte, was ihr wieder mal ähnlich schaute. Wider aller Erwartungen wurde ihre Geldbörse mit restlichen 20 von 50 Real beim Eingang abgegeben, weshalb wir glücklicherweise bereits nach kurzem Suchen nach Foz zurückkehren konnten. Dort kauften wir im Supermarkt noch Zutaten für Caipirinha bzw. Jause für den nächsten Tag um dann im Hostel den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.





Bootsfahrt, Mittagessen, Spaziergang

links: Rosio, rechts: Kevin und ich

links: Rosio und ich, rechts: Kevin

"in den Cataratas"

Tucan beim stehlen anderer Vögel
Nasenbär

Feuerfalter