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Donnerstag, Jänner 26, 2012

Rio - Teil 2

Nach unserer verzechten Nacht und dem nassen Rutsch ins neue Jahr standen wir am 01.01.2012 erst zu Mittag auf. Es war bewölkt, tröpfelte zeitenweis, weshalb wir uns erst recht spät mit Lucas trafen. Zunächst gingen wir zu den „Escadas repleta de azulejos“, eine bekannte Stiege, an der ein Künstler angefangen hat bunte Ziegeln auf Beton zu kleben. Danach fuhren wir zur bekannten Lagoa wo wir eine Radrundfahrt um den See machten. Ein angenehmer erster erster.


der Künstler

Stiegen von unten; Stiegen von oben


Radtour an der Lagoa



Für  unseren letzten Tag  in Rio, den 02.01.2012, hatten wir uns Corcovado, die Christusstatue aufgespart. In der Früh wurden wir von Regenwetter aufgeweckt. In der Hoffnung das Wetter würde sich verbessern entschieden wir uns dafür Corcovado auf den Nachmittag zu verschieben. Nachdem wir uns etwas in der Stadt herumgetrieben hatten, nahmen wir ein Taxi um mit unseren ganzen Sachen zu Lucas zu fahren, da wir unsere letzte Nacht bei ihm verbrachten. Am späten Nachmittag fuhren wir dann trotz Regen zur Christusstaue hinauf. Wenn in Rio sollte man diese nicht verpasst haben…

Sonntag, Jänner 22, 2012

Der letzte Tag im Jahr 2011

Am 31.12.2011 beschlossen wir das Jahr mit einer herrlichen Trilha im Wald von Rio zu beenden. Gegen 10 Uhr trafen wir uns mit Lucas bei unserem üblichen Treffpunkt um den Tag noch richtig nutzen zu können. Mit dem Bus fuhren wir ungefähr eine halbe Stunde bis wir innerhalb der Stadt ausstiegen und einen Berg nach oben marschierten. Viele Jogger und Radfahrer kamen uns entgegen bzw. überholten uns. Nach einem kurzen Spaziergang bei herrlichem Wetter kamen wir zum ersten Wasserfall, wo sich bereits einige Leute abkühlten. Auch wir erfrischten uns hier kurz, bevor wir den steilen Anstieg zum etwas abgeschiedeneren Wasserfall begannen. Über Wurzeln und Kletthilfen erklommen wir den Hügel und kamen 20 Minuten später  verschwitzt und bereit für das Bad an.
Corcovado mit Christusstatue

Jáca

1. Cachoeira

Libelle, Schmetterling

der Anstieg

die Belohnung

die Abkühlung

die Beschäftigungstherapie

Nach dem Bad stiegen wir langsam den Hügel wieder hinunter und zurück ins Hostel um uns für die Neujahrsfeier an der Copacabana fertig zu machen.  Um 17 Uhr trafen wir uns im Supermarkt, kauften Getränke und Früchte und fuhren mit der letzten gewöhnlichen (zu Silvester wird alles gesperrt und für die „Metrô“ muss man ein eigenes Ticket kaufen, was wir nicht wollten da man sich in einer ewig langen Schlange anstellen musste) Metro zum Ipanema Strand, wo wir uns eigentlich den letzten Sonnenaufgang im Jahr auf den Felsen bei mit Wodka getränkter Wassermelone ansehen wollten. Leider war es zu dieser Uhrzeit schon sehr bewölkt und der Sonnenausgang blieb daher aus. Nichts desto trotz gab es Wassermelone mit Wodka bei leichtem Tröpfeln. Als es dann richtig zu regnen begann kauften wir uns Regenmäntel am Strand und spazierten zur Copacabana. Dort erwarteten uns Menschenmassen in Weiß, der ewig lange Sandstrand und die vielen Bühnen wo nationale sowie internationale Bands ins neue Jahr begleiteten. Der Regen war scheinbar jedem egal. Alle Tanzten zu „Funk“, Musik von Karneval, etc. . Langsam gingen wir in Richtung Meer wo wir uns einen guten Platz sicherten und die vielen Leute beobachteten, welche im Meer badeten bzw. sich im Wasser erleichterten. Nach einer Bottle Wodka schon gut bedient beobachteten wir zu Mitternacht mit voller Bewunderung das Spektakel. Genialste Feuerwerke wohin man nur schaute und das für 16 Minuten! Nach Mitternacht blieben wir am Strand und genossen die Party bis uns die Nässe und Müdigkeit gegen 3 Uhr früh gemeinsam mit ca. 1 Million Menschen heimtrieb. Unnötig zu sagen, dass der Heimweg einer Völkerwanderung glich. Die Straßen wurden von Fußgängern als wie sonst von Autos überströmt. Es war unmöglich ein Taxi zu bekommen, und selbst wenn man das Glück hatte wurden Mörderpreise verlangt. Nach einiger Zeit zu Fuß kam endlich ein Bus der noch nicht getreten voll war, welchen wir nahmen und damit nach Hause fuhren.  Ein einmaliges Silvester  und eine geniale Art und Weise ins neue Jahr zu starten.
Ausblick von den Steinen, Ipanema am Abend
beim Jausnen

an der Copacabana

Foto mit Regenschutz

.. ohne Worte ..

Dienstag, Jänner 10, 2012

Die Reise beginnt - Rio Teil 1

Am 28.12.2011 begann ich meine Rundreise in Brasilien. Anlaufspunkte waren bzw. sind
Rio de Janeiro
Salvador, Bahia
Fortaleza, Ceará
Manaus, Amazonia.
In Rio kam ich am 28.12.2011 gegen 14 Uhr an, fuhr in die Stadt und traf mich dort mit Lucas, ein Bekannter meiner Schwester der in Rio wohnt und uns damit eine große Hilfe war. Am Abend fuhr ich mit ihm zurück zum Flughafen, wo ich Kevin endlich wieder nach langer  Zeit in den Armen halten konnte. Da das Wetter zu wünschen übrig ließ, begannen wir am 29.12.2011 mit einer kleinen Sightseeingtour in Cinelandia. Da die Stadt mit Touristen überfüllt war beschlossen wir jedoch keine Führungen im Theater sowie in der Bibliothek zu machen. Danach gingen wir noch zum Strand Ipanema und spazierten an der Küste entlang.  Am Abend trafen wir uns mit Lucas und ein paar seiner Freunde und gingen mit ihnen zum Samba. Obwohl ich schon einige Sambas in Floripa besucht hatte, muss ich sagen, dass ich überwältigt war. Die Musik, die Stimmung, die Menschen, ein echt geniales Gefühl! Nach einigen Caipirinhas und Cervejas fuhren wir gegen 4 Uhr früh zurück ins Hostel.



Ausblick aus unserem Zimmer

Kevin am Fenster

170 Stiegen die wir jeden Tag zweimal auf und ab liefen

Rio - die Unterschiede

Cathedral Metropolitana



Teatro em Cinelândia

Teatro at night

Arcos da Lapa

Favela in Rio

Praia do Ipanema
Am 30.12.2011 lachte die Sonne in Rio, weshalb wir beschlossen den Pão de Açúcar zu besuchen. Als wir ankamen wartete eine 3-Stundenschlange auf uns. Nicht bereit so lange zu warten,  entschieden wir uns dafür zuert ein wenig am Praia Vermelho zu baden und danach den 1. kleinen Hügel hinaufzugehen, um dann die Warterei zu umgehen, was sich deutlich bezahlt gemacht hatte. Der Ausblick von dem Hügel ist wirklich beeindruckend.
Baden am Praia Vermelho

Kevin

Lucas

Lucas bei der Trilha

Ausblick vom Zuckerhut

Ausblick vom Zuckerhut

links: Copacabana

Zuckerhut mit Gondel

Zuckerhut