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Montag, November 21, 2011

Barra da Lagoa

Nach dem ich von Foz de Iguacu nach Hause gekommen bin hatten ich und Kevin noch mehr oder weniger zwei Tage, bis wir am Montag, dem 31.10. Abschied nehmen mussten. Danach musste ich mal ein bisschen was lernen, weil ich mir ja in der Zeit, in der er da war, für das keine Zeit genommen hatte :-)
Am Freitag, dem 04.11. war ich mit Rosio und Orsi in Barra da Lagoa, um das sonnige Wetter auszunutzen. Leider war es sehr windig geworden, weshalb wir hauptsächlich am Strand lagen und schliefen, und uns röten ließen. Gegen Abend fuhren wir dann wieder zurück in die Stadt.

Orsi und Rosio am Strand

ich am Strand


Orsi und Rosio



Am Samstag und am Sonntag Vormittag hatten wir unser letztes Volleyball Turnier für diese Saison. Es war wieder einmal in São José  und wir schafften es wieder die Goldmedaille, oder in diesem Falle den Pokal, zu gewinnen. Es war ein echt cooles Turnier. Ein schöner Abschluss für die Saison mit den Mädls.
(von rechts:) Manu, Maya udn ich mit dem Siegespokal

Team UFSC
Da wir am Sonntag noch nicht genug vom Volleyballspielen hatten und die Sonne herrlich vom Himmel lachte, beschlossen Orsi, Sabrina und ich nach Barra da Lagoa zu fahren um uns dort noch ein bisschen mit Beachvolley zu vergnügen. Leider hatte sich das Wetter bei der Zeit als wir am Strand ankamen deutlich verschlechtert. Es war windig geworden und ab und an tropfte ein Regentropfen auf die Stirn. Nichts desto trotz gab es quasi eine Party am Strand. Autos mit lauter Proletenmusik, Frauen, die davor tanzten.. Man würde sagen äußerst Südamerika-like.Nachdem wir das Netz auf unsere Höhe gespannt hatten und zwei Ballwechsel gemacht hatten, fanden sich sogleich einige Freiwillige, welche mit uns mitspielen wollten. Die Stimmung war gut, weshalb wir doch einige Zeit spielten, bevor wir dann schlussendlich gegen 18:00 nach Hause fuhren.
Orsi, Sa

(mitte, von links:) Orsi, ich, Sa, Mädchen von Serbien

Dienstag, Oktober 18, 2011

Kevin Chega

Am 12. Oktober bin ich nach unruhigem Schlaf bereits recht früh aufgestanden um rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Gegen 11 Uhr spazierte ich von mir daheim weg, voller Vorfreude meinen Schatz endlich wieder in den Armen zu halten. Um 11:45 kam ich am Flughafen an und musste feststellen, dass Kevins Flug eine halbe Stunden Verspätung hatte. Nach insgesamt einer Stunde warten sah ich ihn mit seinem Gepäck aus der Zolltüre herauskommen. Eine Umarmung, einen Kuss und eine Zigarette später saßen wir auch schon im Bus zur Wohnung. Als wir zurückkamen packten wir seine Sachen in meinen Schrank, er ging sich duschen und ich kochte für uns. Den restlichen Tag ließen wir ruhig ausklingen.
Am Donnerstag, 13. Oktober, war das Wetter verregnet, was daher nicht unbedingt einladend für einen Ausflug war.In der Früh hatte ich Unterricht und am Nachmittag meinen Lactattest, zu dem ich schon drei Mal einen Termin ausgemacht hatte und es nie funktioniert hat. Der Test ist fürs Volleyballteam der Universität, und da ich soetwas noch nie gemacht hatte, war es äußerst interessant für mich. Man bekommt eine Sauerstoffmaske um den Kopf geschnallt und muss dann am Laufband zu sich steigernden Geschwindigkeiten jeweils 3 Minuten laufen. Angefangen hat der Test mit ca. 6 km/h und danach wurde 8 mal höher geschalten, bis ich bei meiner Endgeschwindigkeit 14km/h war und nach insgesamt 24 Minuten bei diesen Geschwindigkeiten war ich echt k.o. . Am Abend hatte ich noch Volleyballtraining und danach gingen wir mit dem Volleyballteam "Temaki", etwas ähnliches wie Sushi, essen.
Mädls vom Team mit Kevin und mir beim Temaki essen

Freitag, September 16, 2011

Campeonato SESI

Nach einer leicht durchzechten Nacht wachte ich am Samstag um 11:30 auf, um mich für das erste Turnier mit dem neuen Team fertig zu machen. Die Sonne schien und der Himmel war blau, ein perfekter Tag um ihn in der Halle zu verbringen :-/ Um 13:00 (+ brasilanische Pünktlichkeit) trafen wir uns auf der Uni. Das Turnier fand in São João statt weshalb ich zum ersten Mal das Festland Brasiliens betreten habe. Am Turnier nahmen 3 andere Teams teil, welche mehr bzw. weniger gut waren. Nach ein paar verschwitzten Stunden in der Halle durften wir uns dann glückliche Sieger des Turniers nennen.
Nach dem Turnier war ich zum Grillen bei Orsi, eine Ungarin die auch mit mir spielt, eingeladen. Sie wohnt ca. 30 min. zu Fuß von mir entfernt in einer "Verbindungs"-WG mit ihrem Freund. Zum Grillen waren einige ausländische Bekannte eineladen, die mehr oder weniger gut Portugiesisch sprachen. Um mich auch mit denen Unterhalten zu können musste ich mal wieder mein Englisch auspacken. Nach 5 Wochen (so gut wie möglich) nur Portugiesch sprechen war es interessant zu sehen, wie sehr sich die Sprache bei mir schon eingebürgert hatte. Jedes Mal, als ich etwas sagen wollte, habe ich zuerst auf Portugiesisch und dann auf Englisch geantwortet. War echt ein komisches Gefühl.. Nach einigen Bier, Wasserpfeifen, Shots und gegrillten Würsten / Fleisch (natürlich) wurde ich dann gegen 5:00 nach Hause gebracht.