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Dienstag, Dezember 20, 2011

Aniversário da Orsi na República Punta Cana

Am 10.12.2011 feierten wir Orsis Geburtstag bei ihr zu Hause in der WG. Gegen 15h ging ich fertig zum Weggehen zu Rosio's Apartment, klopfte an die Türe und wurde von ihrem Wohnungskollegen hineingebeten. Als ich an ihre Türe klopfte und sie mit einem verschlafenem Blick aufmachte, war mir klar, dass wir es nicht mehr rechtzeitig zur Party schaffen würden. Die Frage: "Wann hatten wir geplant dass wir um 15h weggehen?" erklärte den Rest.
Eine halbe Stunde später (Rekordleistung) schafften wir es dann endlich zur Party zu gehen. Nach noch einer halben Stunde Fußmarsch trafen wir Sá verspätet beim Shoppingcenter und spazierten dann gemeinsam weiter zu Orsi's WG, wo wir uns genüsslich bei Caipirinhas und Bier im Swimmingpool amüsierten. Bis halb 2 in der Früh feierten wir ausgiebig, bis wir dann von Everton, Orsi's Freund, nach Hause gebracht wurden.

die eindeutig Attraktivsten Fotos (von rechts: Jessie, Rosio, Sá, Orsi, ich)

..having fun..

grouppictures!

in the pool

Dienstag, November 29, 2011

Party Wochenende

Am Freitag dem 18.11. hatten wir um 19:30 wie gewöhnlich bis 22 Uhr Volleyballtraining. Nach einem echt coolen Training waren wir wenig motiviert schlafen zu gehen, weshalb wir, Sa, Orsi, Andressa und ich, beschlossen zu einem "Lual" (= Lagerfeuer am Strand) nach Joaquina zu fahren. Zuerst gingen wir noch nach Hause um ein paar Caipirinhas vorzubereiten, da man dort schlecht ohne etwas aufkreuzen kann. Während dem Zubereiten konnten wir natürlich unsere Finger nicht von den Caipis lassen, weshalb wir bereits leicht angeheitert am Strand ankamen. Die Stimmung dort war echt cool. Lagerfeuer, Meer, Strand und Sambamusik! Da wir erst sehr spät ankamen, nämlich um Mitternacht, blieben wir um einiges länger als geplant. Was mir aber erst auffiel als ich im Bett lag, und die Uhr 5 anzeigte..
Um 13:00 wurde ich von der Hitze in meinem Zimmer geweckt. Ohne mich zu sehr von meinem Kopfweh ablenken zu lassen schaltete ich meinen Computer ein, um mich mit den Mädls zusammen zu reden, wann wir zur Party "Linguição", scheinbar die beste Uniparty des Jahres, fahren würden. Noch immer etwas benommen fing ich um 14 Uhr langsam an mich fertig zu machen, um um 15:30 den Shuttle-Bus ins Zentrum zu erreichen. Diese "Festa" fängt nämlich, müsst ihr wissen, um 14:00 Uhr am Samstag an, um den ganzen Tag zu feiern, und dann am nächsten Tag trotzdem noch lernen zu können. Die Party war mehr oder weniger gut. Das Problem generell der "Festas" der Uni ist, dass sich alle irrsinnig betrinken, und dann vollgetrunken mit allem / jedem herummachen (teilweise unschön anzusehen), was es auch gleichzeitig eher uninteressant für mich als Nicht-Single macht. Immerhin hatten sie relativ gute Musik und gratis "Linguiça" (=Grillwurst). Nach einer Party um 10 Uhr Abends heimzukommen ist jedoch etwas, was man einmal ausprobieren sollte.
(von oben links bis unten rechts:) Orsi, Rosio, Jessie, Sa

Linguição





Sonntag wurde ich abermals von der Hitze in meinem Zimmer geweckt. Es war gegen 12 Uhr als ich mich langsam in Richtung Wohnzimmer begab. Um 14 Uhr hatte ich mit Orsi ausgemacht dass wir zum Strand fahren würden, um dort das geniale Wetter zu genießen. Wir schwammen im Meer, spielten mit dem Volleyball, langen in der Sonne und tranken frisch gekühltes Bier. Am Abend machten wir dann noch eine kleine Grillerei bei ihr zu Hause. War wieder einmal ein gelungenes, vielleicht etwas zu alkoholisches, Wochenende!

Everton, Orsi's Freund

Orsi

ich





Rosio

Sa

Dienstag, September 27, 2011

Praia Mole

Nach kurzen Überlegungen, was wir Sonntag fürs Frühstück machen könnten, entschieden wir uns für Pfannkuchen mit Früchten und Schokofondue. Während Nadja, Lucas und Stefan zum nahe gelegenen Geschäft gingen, blieb ich zu Hause um schon mal die Pfannkuchen vorzubereiten. Nach einiger Vorbereitungszeit frühstückten wir dann genüsslich bevor wir zum Strand aufbrachen. Gegen 13:00 verließen wir das Apartment und fuhren zum Strand "Mole". Dort genossen wir das äußerst kühle Wasser und die hohen Wellen. Glücklicherweise hatte ich meinen Volleyball mit, weshalb wir uns noch etwas mit qualitativ niedrigem "Wappln" vergnügten.

Paragleiter im Hintergrund!

(von links) Nadja, Lucas, Stephan, Thomas

Praia Mole


Um 6 Uhr fuhren wir in die Wohnung da wir am Abend noch zum Samba in Santo Antônio fahren wollten. Zu Hause aßen wir zu Abend und um 9:00 fuhren wir nach Santo Antônio um Nadja die Gelegenheit zu geben etwas in die brasilianische Kultur einzutauchen. Die Bar war voll, die Caipirinhas lecker und die Musik genial, somit ein gelungener Abend, der um 1:00 Montags zu Ende ging.
(von links) Rosio, Nadja, Lucas, Katia, Gavin, Ich

Montag, September 26, 2011

Nadja chega

Am Samstag erwachte ich mit leichtem "Hangover" vom Unifest am Freitag. Gegen 14 Uhr machte ich mich gemeinsam mit Rosio auf den Weg zum Flughafen um Nadja und Lucas, brasilianische Bekanntschaft von Nadja, abzuholen. Nach 50 min. Spaziergang und Busfahrt kamen wir pünktlichst zum Abholen am Flughafen an. Gerade angekommen, brachen wir auch schon wieder in Richtung Wohnung auf, oder zumindest wollten wir das. Leider sind wir in den falschen Bus gestiegen und mussen somit einmal umsteigen und einen etwas längeren Spaziergang auf uns nehmen. Da der durchs Gelände der Uni führte, nutzte ich die Gelegenheit um Nadja und Lucas den Campus der UFSC zu zeigen. In der Wohnung angekommen bemerkten wir, wie müde wir waren, weshalb wir uns dazu entschlossen nicht ins Zentrum zu fahren um Tanzstunden zu besuchen und statt dessen lieber kurz die Augen zu schließen und zu relaxen.
Nach ein paar Stunden Schlaf begannen wir uns zum Fortgehen fertig zu machen. Für den Abend habe ich mir gedacht, dass wir mit dem Bus nach Lagoa fahren wüden, und dort in den Club "a confraria" gehen. Da besagter Club hier sehr beliebt ist, und es schwierig sein kann, rein zu kommen, sprach ich mit meiner Bekannten, welche unsere Namen auf die Gästeliste setzte.
Leider schafften wir es nicht vor Mitternacht zur Bushaltestelle, weshalb wir gezwungen waren ein Taxi zu nehmen. Nachdem wir uns erst um 1:00 Uhr in der Früh in die Schlange stellten waren unsere Karten also trotz Gästelsite recht schlecht. Nach eienr Stunde warten war der Club so voll, dass sie keinen mehr rein ließen. Mit großer Enttäuschen beschlossen wir deshalb in den weniger angesagten Club nebenan zu gehen. Gegen 3:30 trieb uns dann die Müdigkeit vor den Club, ins nächste Taxi und nach Hause ins Bett.
Ich, Nadja und Rosio vorm Aufbrechen

Freitag, September 16, 2011

Campeonato SESI

Nach einer leicht durchzechten Nacht wachte ich am Samstag um 11:30 auf, um mich für das erste Turnier mit dem neuen Team fertig zu machen. Die Sonne schien und der Himmel war blau, ein perfekter Tag um ihn in der Halle zu verbringen :-/ Um 13:00 (+ brasilanische Pünktlichkeit) trafen wir uns auf der Uni. Das Turnier fand in São João statt weshalb ich zum ersten Mal das Festland Brasiliens betreten habe. Am Turnier nahmen 3 andere Teams teil, welche mehr bzw. weniger gut waren. Nach ein paar verschwitzten Stunden in der Halle durften wir uns dann glückliche Sieger des Turniers nennen.
Nach dem Turnier war ich zum Grillen bei Orsi, eine Ungarin die auch mit mir spielt, eingeladen. Sie wohnt ca. 30 min. zu Fuß von mir entfernt in einer "Verbindungs"-WG mit ihrem Freund. Zum Grillen waren einige ausländische Bekannte eineladen, die mehr oder weniger gut Portugiesisch sprachen. Um mich auch mit denen Unterhalten zu können musste ich mal wieder mein Englisch auspacken. Nach 5 Wochen (so gut wie möglich) nur Portugiesch sprechen war es interessant zu sehen, wie sehr sich die Sprache bei mir schon eingebürgert hatte. Jedes Mal, als ich etwas sagen wollte, habe ich zuerst auf Portugiesisch und dann auf Englisch geantwortet. War echt ein komisches Gefühl.. Nach einigen Bier, Wasserpfeifen, Shots und gegrillten Würsten / Fleisch (natürlich) wurde ich dann gegen 5:00 nach Hause gebracht.

Fortgehen in Lagoa, danach zum Strand Joaquina

Am Freitag, 09.09.2011, fand ich mich unmotiviert in meinem Jogginganzug müde in meinem Zimmer wieder. Als Catia, meine Wohnungskollegin, mich zum Fortgehen einlud dachte ich zuerst, dass ich das wohl eher sausen lasse, nach ein paar Stunden Erholung ergriff mich doch ein bisschen das Fortgehfieber. Kurz vor 11 verließ ich mein Zimmer um mich fertig zu machen. Am Weg zur Küche traf ich Rafael, Patricias Bekannter aus São Paulo der diese Woche bei uns zu Besuch war, in der Küche an, der dort froh und munter genüssliche Caipirinhas mixte. Zum Aufwärmen einen Maracuja- Caipirinha, danach Kiwi- und zuletzt den "gewöhnlichen" Limetten-Caipirinha. Alle zu gut um nüchtern zu bleiben... Nach den paar Getränken schafften wir es dann um 12:30, 1,5 Std. später als geplant, in Richtung Lagoa aufzubrechen. Dort angekommen gingen wir ins "La Pedrera", ein Lokal in dem bis Mitternacht Samba und danach Forró live gespielt wird. War recht lustig, aber ohne entsprechende Tanzkenntnisse dementsprechend schwierig mitzuhalten, weshalb wir uns eher im Hintergrund hielten und die gut tanzenden Paare bestaunten.
Gegen halb 4 in der Früh schmerzten die Füße und der Kopf, weshalb wir uns dazu entschlossen nach Hause aufzubrechen. Im Auto kam dann aus der hinteren Reihe der Vorschlag zum Strand zu fahren. Da ich schon recht müde war, war ich anfangs nicht soo begeistern von der Idee (Das gemütliche Bett zu Hause schien doch etwas verlockender) aber einmal überzeugt (war nicht wirklich schwierig) konnte ich es kaum erwarten meine Füße ins kalte Nass zu halten. Es war echt eine coole Erfahrung nach dem Fortgehen zum Strand zu fahren, und ich hoffe, dass wir das bald mal wiederholen. Um 5:30 in der Früh brachen wir dann auf um uns in unsere warmen Betten für den nächsten Tag auszuschlafen.
Joaquina da noite

Dienstag, September 06, 2011

Sexta e Sábado

Am Freitag, nach dem 4. Volleyballtraining dieser Woche, sind ein paar Teamkolleginnen zur Isa gefahren um "Pfannkuchen" (Palatschinken mit Käse und Schinken) zu essen. Nach dem Training genügten schon ein zwei alkoholische Getränke um den Entschluss zu fassen wohl doch besser nicht mehr mit dem Auto zu fahren. Am Samstag bin ich erst zu Mittag heim gefahren, weshalb ich erst etwas verspätet mit Rosio und Renzo in die Stadt fahren konnte. (Anstatt um 12 sind wir erst um 13:15 aufgebrochen.)
In der Stadt angekommen erwartete uns eine ungewohnt lebendiges Zentrum, was vermutlich auf das (endlich) schöne Wetter zurückzuführen ist. Nach einem kurzen Spaziergang konnten wir bereits die Samba Musik hören.  In einer kleinen Seitengasse wurden Tische aufgestellt und auf der Straße wurde Live Samba gespielt. Ein kleines Café an der Ecke servierte Getränke und Fejoada com Arroz (eine Art Bohneneintopf mit Reis). Nach 1 Stunde warten konnte ich dann endlich meine erste Fejoada probieren. Muss sagen, ich bin ein Fan :-)
Bar CANTO do NOEL, Wandbemalung in der Gasse


Zum Essen gabs, wie üblich beim Samba, gut gekühltes Bier. Mit jedem Bier kommt so ein Behälter aus Plastik um auch im Sommer die Temperatur zu halten (siehe Foto). Die Stimmung war echt genial.... 
Bier in "Kunststoffhülle"

Rosio und ich

Renzo und ich

Gasse des Samba-Lokals

Renzo und ich beim Sambatanzen

Gegen 6 sind wir dann nach Lagoa gefahren, wo der Klaus, dt Austauschstudent, eine kleine "Einweihungsgrillerei" gemacht hat. Dort gab es neben angebranntem Essen gute Caipirinha und viel Spanisch und Französisch. Um 12 sind wir dann wieder zurück gefahren nach Carvoeira (das Stadtviertel in dem ich wohne, bzw. wo die Uni ist) weil wir dachten, dass auf der Uni ein Fest ist. Leider war dem nicht so, weshalb wir dann bereits um 12 Uhr Nachts mit Tanzlaune schlafen gingen..
kurze Sambarunde bei Klaus

Sonntag, August 14, 2011

Uni Fest

Freitag - 12.08.2011 - waren wir Uni-Festl. Zuerst noch ein bisschen vorglühen bei uns mit Caipis und Wein bei uns in der WG.

Gruppe (von links hinten nach vorne links) Rodrigo, Sabrina, Gavin, Catia, Jessy, Rosio