Montag, Oktober 31, 2011

Kevin zu Besuch 2

Jetzt habe ich echt etwas Nachholbedarf was Blogschreiben anbelangt. Da Kevin nur für 3 Wochen da war, war er natürlich viel motivierter als ich weshalb wir jeden Tag versuchten Unternehmungen anzustellen. Am Montag dem 17.10 waren wir am Praia dos Ingleses, ein Strand im Norden wo das Wasser herrlich warm ist. Trotz Sonnenschein war es gegen 16 Uhr bereits kühl, was uns aber nicht davon abhielt am Strand herumzuturnen und im Wasser zu baden. Als die Sonne am untergehen war, war es endgültig zu kalt und da unsre Mägen schon knurrten beschlossen wir uns in eine Pizzeria am Strand zu setzten um uns zum ersten Mal Brasilianische Pizza und zur Nachspeise süße Pizza zu gönnen. (süße Pizza= Pizza Boden mit Obst+Schoko/ Kokos/ Karamel drauf)

Kevin und Ashley am Handstandmachen, rechts oben: Ashley, links unten Jessie, rechts unten ich

Kevin am "Praia dos Ingleses"




"Sprungkrafttraining" am Strand

Gymnastik - Jessie am Rad drehen, Sabrina am Fotografieren


Pizza Essen mit Ausblick aufs Meer
Am Mittwoch dem 19.10. ließ der Himmel zu wünschen übrig, was einen Strandbesuch eher unmöglich machte. Stattdessen besuchten wir das Zentrum Floripas. Nach einem Ausflug im "Camelódromo" (=Überdachter Billigwarenhandel) spazierten wir zum "Praça XV do Novembro" wo wir für kurze Zeit den grünen Park genossen. Danach spazierten wir noch etwas herum, machten kleine Erledigungen und fuhren dann wieder mit dem Bus nach Hause.
Centro, Kevin und ich im Bus

Kevin vor dem bekannten Baum am Praça XV do Novembro

Praça XV do Novembro
Am 21.10. lockte der Sonnenschein zu einem Spaziergang. Nach kurzem Suchen im Internet beschlossen wir die "Trilha de Poção" zu machen. Nachdem Zeit und Ort festgelegt waren fragten wir Rosio und Gavin ob sie auch Lust hätten mit uns einen kleinen Spaziergang zu machen. Gegen 16 Uhr brachen wir dann auf in Richtung Corrego Grande und nach ca. 45 Minuten kamen wir am Beginn der "Trilha" an. Bereits beim ersten Mal überqueren des Flusses war klar, dass Rosio und Gavin nicht die geschicktesten Kletterer sind. Rosio schaffte es zwar mit Kevin's Hilfe trocken über den Fluss, Gavin war unglücklicher und fiel ins Wasser, weshalb er den restlichen Nachmittag mit nassen Schuhen herumlief.
(von links) Rosio und Kevin, Gavin mit nassen Schuhen, ich
Nach ca. 20 Minuten einfachem spazieren kamen wir am Wasserfall an. Es war echt beeindruckend. Der Wasserfall ist bestimmt 6 Meter hoch und am Ende des Wasserfalls ist ein Becken das an der tiefsten Stelle bestimmt 3 Meter tief ist. Somit ist es dort tief genug vom Nebengelegenen Felsen hineinzuspringen. Kevin war nicht davon abzuhalten am Felsen herumzuklettern um im Endeffekt eher ungewollt ins Wasser zu plumpsen. Da die Vegetation hier sehr dicht ist kam leider kaum Sonne zum Wasserfall hindurch, weshalb es bald recht kühl wurde. Nach einer Stunde traten wir dann den Heimweg an.
exotische Blume: Stricta Bicolor



(von links) Kevin, Rosio, ich, Gavin

Wasserfall

Dienstag, Oktober 25, 2011

Kevin zu Besuch

Sonntag, dem 16.10., war das Wetter relativ schlecht, weshalb wir beschlossen diesmal keinen Strand anzufahren sondern stattdessen einen ruhigen Sonntag zu genießen. Am Abend, gegen 19 Uhr trafen wir uns mit Jessie und ihrem Freund, der sie ebenfalls gerade besuchte, um nach Sambaqui zum Samba zu fahren. Ohne Mitfahrgelegenheit waren wir gezwungen uns auf den Bus zu verlassen. Da es hier wie bereits erwähnt keine Buszeiten an den jeweiligen Bushaltestellen, sondern nur eine Abfahrtszeit vom Terminal gibt, ist es immer ein ziemliches Glücksspiel ob man den richtigen Bus erwischt oder nicht. Wir haben leider den 1. Bus versäumt und sind so zu spät ins Zentrum gekommen um dort den Anschlussbus zu bekommen. Als wir im Zentrum ankamen, hatten wir 45 Minuten Zeit, weshalb wir beschlossen den Terminal zu verlassen um ein Getränk im Zentrum zu trinken. Als wir den Terminal verließen bemerkten wir, dass dies wohl nicht die beste Entscheidung war. Seltsame Gestalten liefen herum, und obwohl wir eine Gruppe von 4 Leuten waren, wollten wir alle so schnell wie möglich wieder in den Terminal zurück. Echt eine seltsame Gegend in der Nacht...
Nach einer anstrengenden Busfahrt kamen wir dann endlich in Sambaqui an. Die Musik war wie immer genial, der Caipirinha perfekt und die Burschen hatten viel Spaß mit den herumstreunernden Hunden. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Türsteher konnten wir uns sogar eine Mitfahrgelegenheit, gegen Bezahlung, nach Hause organisieren.
 
(von rechts:) Jessie, Ashley, Kevin und ich beim Samba
Kevin und Ashley spielen mit dem streunernden Hund















Sonntag, Oktober 23, 2011

Vista da Lagoa

Am Samstag dem 15.10. blickten wir wenig erfreut aus dem Fenster. Das Wetter war schlecht weshalb sich unser Plan an den Strand zu fahren bereits in der Früh erübrigt hatte. Nach langen Überlegungen beschlossen wir dann an einen Ausblickspunkt über Lagoa zu fahren. Nach dem Mittagessen gingen wir los in Richtung Bushaltestelle und dann gings weiter Richtung Lagoa. Dort wo der Hügel den höchsten Punkt erreicht stiegen wir aus um von dort zu Fuß noch etwas höher zu gehen. Am Ausblickspunkt, welcher ebenfalls "Paragleitabsprungplatz" ist, war gerade Hochbetrieb, weshalb wir weniger ungestört dort unsere Decke ausbreiteten um uns dann hinzusetzten und den schönen Ausblick zu genießen. Bald verschwand die Sonne komplett und der Wind übernahm das Wetter, weshalb wir nach einer halben Stunde beschlossen wieder in Richtung Wohnung aufzubrechen. Während wir auf den Bus warteten schlenderten wir in den Souvenirgeschäftern und nahmen dann den nächsten Bus nach Hause.
Ich mit Ausblick auf Lagoa


Ausblick Lagoa

Kevin

Dienstag, Oktober 18, 2011

Joaquina

Freitag, 14. Oktober, hatte ich in der Früh bis 10:00 Uni und danach traf ich Kevin und Rosio um zur "Feira" zu gehen. Nach der kurzen Shoppingtour spazierten wir nach Hause um uns dann gleich wieder in Richtung Strand zu begeben. Gemeinsam mit Rosio fuhren wir nach Praia Joaquina wo die Sonne herrlich zum Sonnenbad einlud. Die Wellen dort sind immer relativ hoch, was meiner Meinung nach perfekt, nach Rosio aber eher suboptimal ist. Bevor wir nach Hause aufbrachen genossen wir noch Kokosnussmilch und einen Caipirinha de Maracujá und machten eine kleine Shoppingtour in den Läden am Strand.
Ich und Kevin in Joaquina am Strand
Lagoa bei der Heimfahrt

Ich beim Kokosnussmilch trinken
Rosio beim Kokosnussmilch trinken

Kevin Chega

Am 12. Oktober bin ich nach unruhigem Schlaf bereits recht früh aufgestanden um rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Gegen 11 Uhr spazierte ich von mir daheim weg, voller Vorfreude meinen Schatz endlich wieder in den Armen zu halten. Um 11:45 kam ich am Flughafen an und musste feststellen, dass Kevins Flug eine halbe Stunden Verspätung hatte. Nach insgesamt einer Stunde warten sah ich ihn mit seinem Gepäck aus der Zolltüre herauskommen. Eine Umarmung, einen Kuss und eine Zigarette später saßen wir auch schon im Bus zur Wohnung. Als wir zurückkamen packten wir seine Sachen in meinen Schrank, er ging sich duschen und ich kochte für uns. Den restlichen Tag ließen wir ruhig ausklingen.
Am Donnerstag, 13. Oktober, war das Wetter verregnet, was daher nicht unbedingt einladend für einen Ausflug war.In der Früh hatte ich Unterricht und am Nachmittag meinen Lactattest, zu dem ich schon drei Mal einen Termin ausgemacht hatte und es nie funktioniert hat. Der Test ist fürs Volleyballteam der Universität, und da ich soetwas noch nie gemacht hatte, war es äußerst interessant für mich. Man bekommt eine Sauerstoffmaske um den Kopf geschnallt und muss dann am Laufband zu sich steigernden Geschwindigkeiten jeweils 3 Minuten laufen. Angefangen hat der Test mit ca. 6 km/h und danach wurde 8 mal höher geschalten, bis ich bei meiner Endgeschwindigkeit 14km/h war und nach insgesamt 24 Minuten bei diesen Geschwindigkeiten war ich echt k.o. . Am Abend hatte ich noch Volleyballtraining und danach gingen wir mit dem Volleyballteam "Temaki", etwas ähnliches wie Sushi, essen.
Mädls vom Team mit Kevin und mir beim Temaki essen