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Dienstag, Oktober 25, 2011

Kevin zu Besuch

Sonntag, dem 16.10., war das Wetter relativ schlecht, weshalb wir beschlossen diesmal keinen Strand anzufahren sondern stattdessen einen ruhigen Sonntag zu genießen. Am Abend, gegen 19 Uhr trafen wir uns mit Jessie und ihrem Freund, der sie ebenfalls gerade besuchte, um nach Sambaqui zum Samba zu fahren. Ohne Mitfahrgelegenheit waren wir gezwungen uns auf den Bus zu verlassen. Da es hier wie bereits erwähnt keine Buszeiten an den jeweiligen Bushaltestellen, sondern nur eine Abfahrtszeit vom Terminal gibt, ist es immer ein ziemliches Glücksspiel ob man den richtigen Bus erwischt oder nicht. Wir haben leider den 1. Bus versäumt und sind so zu spät ins Zentrum gekommen um dort den Anschlussbus zu bekommen. Als wir im Zentrum ankamen, hatten wir 45 Minuten Zeit, weshalb wir beschlossen den Terminal zu verlassen um ein Getränk im Zentrum zu trinken. Als wir den Terminal verließen bemerkten wir, dass dies wohl nicht die beste Entscheidung war. Seltsame Gestalten liefen herum, und obwohl wir eine Gruppe von 4 Leuten waren, wollten wir alle so schnell wie möglich wieder in den Terminal zurück. Echt eine seltsame Gegend in der Nacht...
Nach einer anstrengenden Busfahrt kamen wir dann endlich in Sambaqui an. Die Musik war wie immer genial, der Caipirinha perfekt und die Burschen hatten viel Spaß mit den herumstreunernden Hunden. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Türsteher konnten wir uns sogar eine Mitfahrgelegenheit, gegen Bezahlung, nach Hause organisieren.
 
(von rechts:) Jessie, Ashley, Kevin und ich beim Samba
Kevin und Ashley spielen mit dem streunernden Hund















Dienstag, September 27, 2011

Praia Mole

Nach kurzen Überlegungen, was wir Sonntag fürs Frühstück machen könnten, entschieden wir uns für Pfannkuchen mit Früchten und Schokofondue. Während Nadja, Lucas und Stefan zum nahe gelegenen Geschäft gingen, blieb ich zu Hause um schon mal die Pfannkuchen vorzubereiten. Nach einiger Vorbereitungszeit frühstückten wir dann genüsslich bevor wir zum Strand aufbrachen. Gegen 13:00 verließen wir das Apartment und fuhren zum Strand "Mole". Dort genossen wir das äußerst kühle Wasser und die hohen Wellen. Glücklicherweise hatte ich meinen Volleyball mit, weshalb wir uns noch etwas mit qualitativ niedrigem "Wappln" vergnügten.

Paragleiter im Hintergrund!

(von links) Nadja, Lucas, Stephan, Thomas

Praia Mole


Um 6 Uhr fuhren wir in die Wohnung da wir am Abend noch zum Samba in Santo Antônio fahren wollten. Zu Hause aßen wir zu Abend und um 9:00 fuhren wir nach Santo Antônio um Nadja die Gelegenheit zu geben etwas in die brasilianische Kultur einzutauchen. Die Bar war voll, die Caipirinhas lecker und die Musik genial, somit ein gelungener Abend, der um 1:00 Montags zu Ende ging.
(von links) Rosio, Nadja, Lucas, Katia, Gavin, Ich

Dienstag, September 06, 2011

Sexta e Sábado

Am Freitag, nach dem 4. Volleyballtraining dieser Woche, sind ein paar Teamkolleginnen zur Isa gefahren um "Pfannkuchen" (Palatschinken mit Käse und Schinken) zu essen. Nach dem Training genügten schon ein zwei alkoholische Getränke um den Entschluss zu fassen wohl doch besser nicht mehr mit dem Auto zu fahren. Am Samstag bin ich erst zu Mittag heim gefahren, weshalb ich erst etwas verspätet mit Rosio und Renzo in die Stadt fahren konnte. (Anstatt um 12 sind wir erst um 13:15 aufgebrochen.)
In der Stadt angekommen erwartete uns eine ungewohnt lebendiges Zentrum, was vermutlich auf das (endlich) schöne Wetter zurückzuführen ist. Nach einem kurzen Spaziergang konnten wir bereits die Samba Musik hören.  In einer kleinen Seitengasse wurden Tische aufgestellt und auf der Straße wurde Live Samba gespielt. Ein kleines Café an der Ecke servierte Getränke und Fejoada com Arroz (eine Art Bohneneintopf mit Reis). Nach 1 Stunde warten konnte ich dann endlich meine erste Fejoada probieren. Muss sagen, ich bin ein Fan :-)
Bar CANTO do NOEL, Wandbemalung in der Gasse


Zum Essen gabs, wie üblich beim Samba, gut gekühltes Bier. Mit jedem Bier kommt so ein Behälter aus Plastik um auch im Sommer die Temperatur zu halten (siehe Foto). Die Stimmung war echt genial.... 
Bier in "Kunststoffhülle"

Rosio und ich

Renzo und ich

Gasse des Samba-Lokals

Renzo und ich beim Sambatanzen

Gegen 6 sind wir dann nach Lagoa gefahren, wo der Klaus, dt Austauschstudent, eine kleine "Einweihungsgrillerei" gemacht hat. Dort gab es neben angebranntem Essen gute Caipirinha und viel Spanisch und Französisch. Um 12 sind wir dann wieder zurück gefahren nach Carvoeira (das Stadtviertel in dem ich wohne, bzw. wo die Uni ist) weil wir dachten, dass auf der Uni ein Fest ist. Leider war dem nicht so, weshalb wir dann bereits um 12 Uhr Nachts mit Tanzlaune schlafen gingen..
kurze Sambarunde bei Klaus